Freitag, 2. Dezember 2011

It's beginning to look a lot like Christmas

In vorweihnachtlichem Überschwang habe ich mich kurz entschlossen hingesetzt – Michael Bublés "Christmas"-Album im Hintergrund dudelnd – und über meine fünf favorisierten Weihnachtsfilme sinniert. Nur fünf deshalb, damit ich nicht in Versuchung komme, alle aufzuzählen, die ich mag. Ganz so leicht wollte ich es mir ja nicht machen. Dementsprechend lange hat es dann auch gedauert, mich für die betreffenden Filme und eine akzeptable Rangfolge zu entscheiden (Winterfilme wie "Und täglich grüßt das Murmeltier" (1993) wurden von Vornherein weggelassen, sonst würde ich mir jetzt noch den Kopf zerbrechen). Und es frage mich bitte keiner, warum ich mir das angetan habe, ich weiß es nämlich selbst nicht genau. Mir war eben einfach danach, okay? Herausgekommen ist jedenfalls diese Top 5, die ich euch selbstverständlich nicht vorenthalten will:

5. "Die Geister, die ich rief" (1988) – weil Bill Murray, mehr muss eigentlich nicht gesagt werden (ach doch: Marion Ravenwood, äh, Karen Allen ist auch dabei).

4. "Der Grinch" (2000) – weil Jim Carrey als zottelig-grüner Weihnachtsmiesepeter mit Hund und (Spoiler!) großem Herz grandios aufspielt und eine Leistung abliefert, die mir zu häufig unterschätzt wird.

3. "Der Polarexpress" (2004) – weil so fantasievoll erzählt und trotz kühlem Motion-Capturing-Look mit wundervoll weihnachtlicher Atmosphäre.

2. "Das Wunder von Manhattan" (1994) – weil Sir Richard Attenborough der Weihnachtsmann ist, all jene, die daran zweifeln, gehören dieses Jahr nicht beschenkt (und wegen der niedlichen Kleinen, die damals überall mitgespielt hat – was bloß aus ihr geworden ist?).

Und die Nummer eins ist…
1. "Santa Clause" (1994) – a) weil extrem warmherzig und stellenweise urkomisch zugleich, b) weil niemand stilvoller ergraut und erdickt als Tim Allen und c) weil für mich der Weihnachtsstreifen schlechthin, seit ich 1994 im Kino gewesen bin (über die zwei unwürdigen Nachfolger breiten wir mal kulant den Mantel des Schweigens).

Der vor wenigen Tagen gesehene, reviewte und für gut befundene "Arthur Weihnachtsmann" (2011) hat es leider nicht mehr in die Liste geschafft, sich aber allemal eine Ehrennennung verdient. Gleiches gilt für die ähnlich knapp vorbeigeschrammten "Kevin allein zu Haus" (1990) (Marv!), "Disneys Eine Weihnachtsgeschichte" (2009) (Carrey und Zemeckis diesmal zusammen) und "Schöne Bescherung" (1989) mit den chaotischen Griswolds.

Weihnachten kann ja so schön sein.

Kommentare:

  1. Bei mir nimmt die Nummer 1 zweifellos "Christmas Vacation" ein. Weihnachten ohne die Griswolds geht gar nicht.

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  2. Verständlich, ist ja auch ein toller Film :) Ich konnte meine Auswahl wirklich nur schweren Herzens treffen, da alle Filme recht nah beieinander liegen. Ich glaube, die Top 5 sähe bei jedem anders aus, was wiederum für die Vielfalt an guten Weihnachtsfilmen spricht.

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  3. Hier fehlt eindeutig "Stirb Langsam" ;) Bester Weihnachtsfilm ever!!!!

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  4. Das ist mal ein Statement. Wie konnte ich den nur vergessen? Besinnlicher geht's ja kaum ;)

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  5. Tatsächlich...eher klassisch deine Auswahl ;). Trotzdem größtenteils nachvollziehbar. Achso, hättest du zufällig Interesse unsere Blogs miteinander zu verlinken? :)

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  6. Ja, das Klassische ist ganz mein Ding ;)
    Hier rechts ist euer Blog schon verlinkt. Oder meinst du, in Bezug auf diese Top 5? Ich bin in jedem Fall dafür.

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  7. Nee ich meinte die Blogs. Gut dann verlinke ich dich auch mal drüben bei uns ;).

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  8. Hier die Beweisführung, dass "Die Hard" der besinnlichste Weihnachtsfilm überhaupt ist ;)

    http://goingtothemovies.wordpress.com/2010/12/08/das-weihnachtswunder-vom-nakatomi-plaza/

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