Montag, 13. Februar 2012

Media Monday #33

Wie die Zeit rast: Schon wieder ist Montag und damit auch schon wieder ein neuer Media Monday des Medienjournals. Stürzen wir uns also in die wöchentliche Fragerunde!

1. Der beste Film mit Sam Rockwell ist für mich sicherlich "Moon", wenn ich ihn denn schon gesehen hätte. In "Per Anhalter durch die Galaxis" hat er aber auch einen exzellenten Zaphod Beeblebrox abgegeben.

2. Lars von Trier hat mit Film xyz seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich seine ja zum Teil sehr umstrittenen Werke nur vom Hörensagen kenne. Bisher hatte ich auch nicht das Bedürfnis, daran etwas zu ändern.
 
3. Der beste Film mit Emma Roberts ist für mich "Nancy Drew Girl Detective", den ich vor einiger Zeit durch reinen Zufall entdeckt habe und gar nicht mal so schlecht fand. Allerdings ist das auch der einzige Film mir ihr, der mir einfällt.
 
4. Welcher Film-Soundtrack oder Score hat euch am meisten oder nachhaltigsten begeistert? Der "Herr der Ringe"-Score von Howard Shore ist für mich unerreicht und beeindruckt mit seinen vielen Facetten immer wieder aufs Neue. Meine klare Nummer eins. Danach kommen neben den klassischen John-Williams-Sachen wie "Indiana Jones" oder "Star Wars" und Hans Zimmers Batman-Scores ein paar Geheimtipps, zu denen ich vor allem die Filmmusik zu "Drachenzähmen leicht gemacht" und "X-Men: Erste Entscheidung" zähle. Mein derzeitiges Lieblingsstück ist aber John Murphys "Surface of the Sun" aus "Sunshine" (grandios wiederverwertet in "Kick-Ass").
 
5. Den einen sind deutsche Filme verhasst, wieder andere können mit Hollywood-Produktionen nichts anfangen, den nächsten ist Bollywood ein Greuel. Gibt es (nicht nur länderspezifische) Sparten, denen ihr absolut nichts abgewinnen könnt? Die gibt es, und der Großteil deutscher Produktionen fällt definitiv darunter. Besonders auf den Senkel gehen mir Komödien vom Schlage "Rubbeldiekatz" oder "Kokowääh", die momentan ja sehr angesagt zu sein scheinen, wenn man den lauten Publikumsreaktionen auf entsprechende Trailer im Kino glaubt. Tut mir leid, aber mir entlockt so was nicht mal ein müdes Lächeln. Auch mit Arthouse-Filmen kann ich nicht viel anfangen, über Bollywood müssen wir gar nicht erst reden. Ich fühle mich eher in Hollywood zu Hause, wenngleich auch da nicht alles Gold ist, was glänzt.

6. Buddy-Komödien sind grundsätzlich eine schöne Sache und, wenn gut gemacht, sehr unterhaltsam. Das unschlagbarste Duo von allen bleiben für mich Terence Hill und Bud Spencer.

7. Mein zuletzt gesehener Film war "Surrogates Mein zweites Ich" und der war mäßig, weil ein Bruce Willis mit blondem Seitenscheitel ein extrem gewöhnungsbedürftiger Anblick ist und mich auch der Rest des Films nicht bei der Stange halten konnte.

Kommentare:

  1. Hier gibt es auch einige Übereinstimmungen. Sehr schön. Ich hatte mir gestern auch überlegt in "Surrogates" reinzuschauen, habe es dann aber mangels O-Ton doch nicht gemacht - und anscheinend auch nichts verpasst :)

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  2. Na, da entdecke ich doch einige Übereinstimmungen, vor allem was die Filmvorlieben betrifft, denn deutsche Komödien, das Steckenpferd der deutschen Film- und Fernsehlandschaft, hängen mir genauso zum Halse raus - wenn die wenigstens gut wären, oder einfallsreich oder oder oder...
    "Surrogates" hatte ich mir auch kurz überlegt, aber irgendwie war ich ja auch mit bloggen beschäftigt und wollte den mit Aufmerksamkeit schauen, aber nach dem was ich jetzt so lese, brauche ich mir den aber wohl eher gar nicht ansehen.

    Oh, Rob, übrigens, willkommen in meiner Blogroll ;-)

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  3. @bullion: Nein, in meinen Augen hast du dir da nicht viel entgehen lassen. Filme dieser Art gibt es wesentlich bessere, Filme mit Bruce Willis sowieso.

    @Wulf: Sehr beruhigend, dass es noch jemand so sieht ;) Und danke für die Aufnahme in deine Blogroll! Bei mir tauchst du natürlich auch schon auf.

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  4. Hehe, noch jemand, der "Moon" nachholen müsste. Bei den deutschen Komödien habt ihr natürlich Recht, trotzdem will ich den deutschen Film nicht abschreiben! "Wer früher stirbt, ist länger tot" ist doch auch mal ein positives Beispiel.

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  5. Klar, es gibt das eine oder andere Gegenbeispiel, man darf das vielleicht nicht so sehr verallgemeinern. Ich maße mir auch nicht an, da jeden einzelnen Film bewerten zu können. Aber eine gewisse Tendenz zu flachen bzw. uninspirierten Kinokomödien ist hierzulande ja schon vorhanden und das kann ich nicht so recht nachvollziehen ;)

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  6. Es wär ja gar nicht das Problem, daß es sie gibt. Gibts überall anders ja auch. Das Problem ist, daß man sich zu sehr drauf versteift. Und wenn mal was anderes produziert wird, bekommt man es kaum mit.

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  7. Ich finde Deutschland hat sehr gute Komödien raus gebraucht. Ich rede jetzt nicht von Bully und Co. z.B. der Eisbär. Einfach nur Super.

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  8. @Intergalactic Ape-Man: Ganz genau, das trifft es auf den Punkt.

    @Symm: Will ich ja gar nicht abstreiten. Aber es sind in meinen Augen doch eher Ausnahmen, die die Regel bestätigen.

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  9. Leider sind die meisten deutschen Komödien nicht wirklich lustig. Gibt nur wenige deutsche Filme, die gut funktionieren. Komischerweise sind das vor allem die letzten Til Schweiger Filme.

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  10. Den ersten beiden Sätze schließe ich mich an, dem letzten Satz... mhhh, eher nicht :P

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